Mit Lasertherapie können sowohl Körperareale flächig bestrahlt (Laserflächentherapie) als auch Akupunkturpunkte gezielt stimuliert werden (Laserakupunktur).
Laserflächentherapie
Was in der Humanmedizin bereits allgegenwärtig scheint, findet auch immer mehr den Einsatz in der Tiertherapie. Die Lasertherapie findet Einsatz zur Muskelentspannung, Wundheilung, Geweberegeneration, Entzündungshemmung und zur Schmerzlinderung.
Das niederenergetische Laserlicht dringt tief in das Gewebe ein und aktiviert die Zellen sich zu regenerieren. Es erhöht den Sauerstoffgehalt im Blut und wirkt durchblutungsfördernd. Das Laserlicht unterstützt die Wund- und Gewebeheilung und wirkt insgesamt harmonisierend und regenerierend auf die erkrankten Areale.
Die Lasertherapie eignet sich sowohl zur Behandlung akuter als auch chronischer Erkrankungen und ist dabei sowohl schmerz- als auch nebenwirkungsfrei.
Sie kann als alleinige Therapieform aber auch unterstützend bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden.
Indikationen
Die Anzahl und Länge der Behandlungstermine variiert je nach Indikation.
In Abhängigkeit der vorliegenden Erkrankung oder Verletzung sprechen wir die Behandlungsintervalle individuell ab.
Laserakupunktur
Bei schmerzempfindlichen oder ängstlichen Patienten, die keine Nadeln tolerieren sowie bei Kleintieren kann die Stimulation der Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit Laserlicht erfolgen. Hierfür wird ein spezieller leistungsstarker Punktlaser eingesetzt, der sehr schnell wirkt. Die Behandlung ist schmerzfrei und ist ggü. der traditionellen Akupunkturbehandlung mit Nadeln (Verweildauer ca. 20 min) bereits nach wenigen Minuten abgeschlossen und erzielt dennoch die gleichen Erfolge.
Durch die kurze Behandlungsdauer kann es sein, dass gängige Reaktionen des Pferdes wie ein Schnauben, Schütteln, oder Gähnen entweder zeitversetzt oder gar nicht auftreten. Doch auch ohne diesen sichtbaren Effekt ist die Wirkungsweise mit der klassischen Nadelakupunktur identisch.
